Samstag, 5. März 2011

Bitte nehmen Sie im Wartezimmer platz.

Zwei Stunden die Augen geschlossen, von links nach rechts gequält. Der leer geschriebene Kopf wieder voll, die Augen glasig und das Make- up verwischt. Das Herz überladen mit Gefühlen, die nicht wissen wer sie sind und wo sie hingehören.
Der Raum noch dunkel von den schweren Vorhängen. Stöhnend aus dem Bett aufstehend, die Vorhänge beiseite ziehend, beginnt der Körper zu arbeiten, zu realisieren, zu zweifeln, zu hoffen.
Warme Tränen quillen aus den Augen, wandern an dem unterkühlten Gesicht vorbei und fallen auf das Parkett. Dein Daseinsgefühl fehlt.