Verarbeitet.
Damals saß im fünften Stock auf meinem Fensterbrett,
ich habe die Stadt beobachtet,
mit all ihren wundervollen warmen Lichtern,
die Menschen kehrten alle wieder in ihre Wohnungen zurück.
In meine Nase liegt noch immer dieser Duft,
von Abgasen, Trauer und Herbst.
Ich zog in der Dunkelheit suchend mein Feuerzeug,
ich verbrannte jedes einzelne Foto von dir,
auch diese, die ich mittlerweile auswendig malen konnte,
Meine Augen kannten jedes kleinste Detail von deinem Gesicht.
Die glimmenden Fetzen wurden vom Herbstwind weggetragen.
Heute, nach über einem Jahr,
bin ich wie jeden Morgen zuvor aufgewacht,
mein Herz schlägt im selben Rhythmus,
nicht mehr schneller und schmerzhaft wenn ich an dich denke,
ich habe dich überlebt.